Schwache Konsumstimmung: Warum Store Performance jetzt wichtiger wird
Der deutsche Einzelhandel startet unter schwierigen Bedingungen in den Herbst 2026. Das HDE-Konsumbarometer hat sich im September zwar leicht verbessert, die Verbraucherstimmung bleibt insgesamt jedoch schwach. Auch die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen die angespannte Lage: Im Juli lag der reale Einzelhandelsumsatz 3,4 Prozent unter dem Vormonat und 2,5 Prozent unter dem Vorjahresmonat.
Für stationäre Händler bedeutet das: Mehr Frequenz allein wird das Problem nicht lösen. Umso wichtiger wird die Frage, was mit den vorhandenen Besuchern im Store passiert.
Welche Bereiche einer Fläche funktionieren? Wo brechen Kunden ihren Weg ab? Welche Präsentationen erzeugen Aufmerksamkeit? Und wie lassen sich Sortiment, Visual Merchandising und Personaleinsatz besser auf das tatsächliche Kundenverhalten abstimmen?
Genau hier beginnt Store Performance.
Dabei geht es nicht nur um klassische Kennzahlen wie Umsatz pro Quadratmeter. Moderne Store Performance verbindet Beobachtung, Daten und operative Erfahrung. Kundenströme, Verweildauer, Warenpräsentation, Conversion und Flächennutzung ergeben zusammen ein wesentlich genaueres Bild davon, wie ein Store tatsächlich funktioniert.
Gerade in einem zurückhaltenden Konsumumfeld kann diese Transparenz entscheidend sein. Denn viele Verbesserungen benötigen keine komplette Neueröffnung und kein Millionenbudget. Oft liegen Potenziale bereits in bestehenden Flächen: klarere Wegeführung, bessere Sichtachsen, intelligentere Produktplatzierung oder eine konsequentere Nutzung vorhandener Daten.
Der stationäre Handel wird damit nicht weniger wichtig – aber anspruchsvoller.
RBN wird das Thema Store Performance künftig regelmäßig begleiten: mit Praxisbeispielen, Analysen und Lösungen für Marken und Retailer.
Symbolbild: KI-generiert

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