Wie aus Daten konkrete Maßnahmen für die Verkaufsfläche entstehen
Daten allein verbessern noch keinen Store. Erst wenn aus Beobachtungen und Kennzahlen konkrete Entscheidungen entstehen, wird Store Performance zu einem echten Managementinstrument.
Viele Retailer verfügen heute über unterschiedlichste Informationen: Frequenzzahlen, Umsätze, Conversion Rates, Kundenbewegungen oder Erkenntnisse aus Store Visits. Häufig liegen diese Daten jedoch in verschiedenen Systemen oder werden nur punktuell ausgewertet.
Die entscheidende Frage lautet deshalb: Wie lassen sich diese Informationen so verbinden, dass daraus konkrete Maßnahmen für die Verkaufsfläche entstehen?
Vom Messen zum Handeln
Eine hohe Kundenfrequenz ist beispielsweise zunächst positiv. Bleibt die Conversion jedoch niedrig, lohnt sich ein genauerer Blick. Liegt es an der Warenpräsentation? An fehlender Orientierung? An Wartezeiten? Oder daran, dass besonders frequentierte Bereiche nicht mit den passenden Produkten bespielt werden?
Ähnliches gilt für Visual-Merchandising-Maßnahmen. Ein neues Schaufenster oder eine veränderte Produktpräsentation kann optisch überzeugen. Ob sie tatsächlich Wirkung erzielt, zeigt sich aber erst im Vergleich: Verändert sich die Frequenz? Bleiben Besucher länger? Werden bestimmte Sortimente stärker wahrgenommen?
Store Performance wird damit zu einem kontinuierlichen Prozess:
beobachten, analysieren, verändern und erneut messen.
Gerade bei Filialnetzen entsteht dadurch ein zusätzlicher Vorteil. Unterschiedliche Standorte lassen sich miteinander vergleichen. Erfolgreiche Maßnahmen können identifiziert und auf andere Stores übertragen werden, während schwächere Flächen gezielt untersucht werden.
Wissen im Unternehmen nutzen
Neben den klassischen Kennzahlen spielt auch das Wissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Fläche eine wichtige Rolle.
Store Manager und Visual-Merchandising-Teams erkennen häufig sehr schnell, welche Präsentationen funktionieren oder an welchen Stellen Kunden Orientierung benötigen. Werden diese Erfahrungen mit messbaren Daten verbunden, entsteht ein deutlich vollständigeres Bild.
Eine Plattform wie VEAM-X kann dabei unterschiedliche Informationen in einem zentralen System zusammenführen. KPI-Dashboards, Heatmaps und Kundenstromanalysen lassen sich mit Beobachtungen aus dem Store kombinieren. Über ein Guideline-Center können zusätzlich Standards und Maßnahmen für einzelne Flächen oder Standorte hinterlegt werden.
KI-gestützte Analysen können anschließend helfen, Auffälligkeiten und Veränderungen schneller zu erkennen. Der eigentliche Mehrwert entsteht jedoch erst dann, wenn daraus konkrete Aufgaben abgeleitet werden – beispielsweise eine veränderte Warenplatzierung, eine neue Wegeführung oder die Anpassung eines Visual-Merchandising-Konzepts.
So wird Store Performance von einer reinen Analyse zu einem laufenden Optimierungsprozess.
Für Marken und Retailer liegt darin eine große Chance: Entscheidungen über die Fläche werden nachvollziehbarer, Maßnahmen vergleichbarer und Erfahrungen aus einzelnen Stores können systematisch im gesamten Unternehmen genutzt werden.
Denn erfolgreiche Verkaufsflächen entstehen nicht durch eine einmalige Planung. Sie entwickeln sich kontinuierlich weiter.
RBN Store Performance Insights – powered by VEAM-X.
Symbolbild: KI-generiert


