22.10.2020  Sponsored Post

Ein RBN-Gespräch mit Helmut Lippl, Geschäftsführer der Visual Merchandising-Agentur Retail Therapy, über die Vorteile eines professionellen Flächensupports im Einzelhandel – gerade während der Corona-Pandemie – und das neue Reporting-Tool VEAM.

 

Retailbrandnews: Herr Lippl, Sie sind Geschäftsführer der Visual Merchandising-Agentur Retail Therapy. Was genau verbirgt sich hinter diesem Namen?

Helmut Lippl: Unser Name ist Programm: wir therapieren Schaufenster und Verkaufsflächen, und zwar so, dass sie für die Händler maximale Gewinne bei geringen Kosten erzielen und aus Kunden nachhaltig „Fans“ generieren.

Außerdem sind wir der Überzeugung, dass gute Visual Merchandising-Konzepte keine kurzfristige Milderung bedeuten, sondern langfristige Erfolge bewirken sollen, gerade jetzt in der Corona-Krise. Es braucht also kein Pflaster, sondern eine Therapie.

 

RBN: Um bei Ihrer Terminologie zu bleiben, wie kann eine solche Therapie aussehen?

Lippl: Zuerst findet durch uns, wie beim Arzt auch, eine Anamnese statt. Die Fragen, die sich auf die Beschwerden des Händlers beziehen, beispielsweise zu geringe Frequenz auf der Fläche und daher einhergehend geringes Umsatzaufkommen, werden in unserer aktuellen Anamnese zusammengefasst und bearbeitet.

Nachdem wir alle Daten gesammelt haben, erarbeiten wir gemeinsam mit dem Kunden eine zielgerichtete, kostengünstige und erfolgsorientierte Therapie, deren Maßnahmen darauf abzielen, die anstehenden Probleme zeitnah zu lösen. Und dies kann immer nur individuell zusammengestellt werden, da Zielgruppen und lokale Begebenheiten unterschiedliche Ansprüche haben. Dazu gehören:

  1. Besprechung des bestehenden oder zu erarbeitenden VM- bzw. Schaufensterkonzeptes, gemeinsam mit unserem Partner „Die Projekthelden“.
  2. Die professionelle Organisation und Umsetzung des Flächensupports incl. Einsatzplänen an den verschiedenen Standorten.
  3. Der Einsatz des Reporting-Tools „VEAM“ als Dokumentation der Store-Besuche und Messung der Store KPIs bzw. VM Qualitätsmanagement.

 

RBN: Was ist das Besondere an Retail Therapy und wie hebt sich die Agentur im Markt ab?

Lippl: Wir sind eine kleine, sehr bewegliche Agentur, ohne großen Apparat im Rücken und dadurch sehr schnell, flexibel und kostengünstig.

Wir, mein Team von hochprofessionellen und sehr gut ausgebildeten Area Visual Merchandisern und ich, konzentrieren uns voll und ganz auf unsere Kunden und deren Verkaufsflächen und Schaufenster. Wir setzen zielgenau die Guidelines der VM-Abteilungen um, indem wir uns intensiv mit den VM-Abteilungen austauschen. Ein sehr wichtiger Aspekt ist auch die Zusammenarbeit mit den Store-Managern vor Ort und deren Schulung durch uns.
Denn nur gemeinsam erreicht man eine nachhaltige Steigerung der Marken- und verkaufsfördernden Warenpräsentation. Zudem ist für unsere Geschäftspartner immer ein Ansprechpartner erreichbar, der sofort auf Kundenanfragen reagiert. Jede Mail, jede telefonische Anfrage wird innerhalb kürzester Zeit beantwortet.

Der intensive Kontakt und der regelmäßige Austausch zwischen Retail Therapy und den Area Visual Merchandisern sowie der faire Umgang untereinander trägt dazu bei, dass hervorragende Ergebnisse in den Schaufenstern und auf der Fläche erzielt werden.

 

RBN: Wie werden diese Ergebnisse erzielt?

Lippl: Das fängt mit der Umsetzung im Schaufenster an, läuft über die Kundenführung im Verkaufsraum und der Warenpräsentation und hört beim Verkaufsgespräch auf. Daher sind eine stringente Schaufensterkampagne, eine verkaufsfördernde und markenadäquate Warenpräsentation sowie geschultes Verkaufspersonal Key-Elemente. Oft bewirken neue Impulse wahre Wunder, gerade jetzt während dieser sehr schwierigen Situation im stationären Einzelhandel. Alles dreht sich um das „Storytelling“ am PoS, denn Kunden möchten einfach wieder stärker inspiriert werden. Das Verkaufen fängt am Schaufenster an und hört bei der Verabschiedung aus.

 

RBN: Welche Kunden betreuen Sie aktuell?
Lippl:  Unser Portfolio ist bunt gemischt. Vom klassischen Textil-Einzelhändler, über die Sporthändler bis hin zu großen Marken mit einem großen Filialnetz. Wir haben uns zudem eine große Kompetenz für Spartenbereiche wie Orthopädie und Medizin angeeignet. Wir sind immer offen für Neues und sehen die Herausforderungen unserer Kunden als unsere eigenen Herausforderungen an. Dadurch entstehen immer wieder neue Innovationen – wie zum Beispiel unser neues VM Reporting Tool VEAM.

 

RBN: Was ist VEAM?

Lippl: VEAM steht für „Visual Teams“ und ist eine neue Online-Plattform, auf der man unkompliziert Visual Merchandising-Reports erstellen und verwalten kann. Doch VEAM kann über dies hinaus noch viel mehr.

 

RBN: … zum Beispiel?

Lippl: Der direkte Upload von Bildern über das Mobiltelefon sowie das Ausfüllen von Checklisten, vergeben von To-Do’s und eine umfängliche Suchfunktion machen VEAM zur idealen Datenbank für Visual Merchandising-Reports. Diese können dann jederzeit als PDF-Datei versendet werden bzw. über einem definierten Workflow an Schlüsselpositionen zugestellt werden.

 

RBN:  Was unterscheidet VEAM von anderen Anwendungen?

Lippl:  Die Einfachheit und die völlige Flexibilität in Bezug auf Kundenwünsche. Für unseren Kunden Marc Cain zum Beispiel wurde die Oberfläche direkt in englischer Sprache erstellt und die Menü-Struktur den Marktbedingungen angepasst.

 

RBN: Wie lange dauert die Installation von VEAM?

Lippl: Das hängt vom Anforderungskatalog des Kunden ab. In der Regel sind wir allerdings nach wenigen Tagen startklar und können direkt mit den ersten Reports beginnen.

 

RBN: Welche weiteren Vorteile bietet VEAM?

Lippl:  Für Administratoren gibt es ein ganzheitliches Control-Center. Hier können Analysen zu Einsätzen z.B. wie oft ein Kunde pro Kalenderjahr besucht wurde, getätigt werden. Zudem bietet VEAM für Area Visual Merchandiser eine Kalenderfunktion. Heißt, hierüber können Kundentermine geplant und koordiniert werden. Ein Admin sieht also direkt, wo sich an welchem Tag Teammitglieder befinden.

 

RBN: Wie skalierbar ist VEAM?

Lippl:  Es gibt hier keine Grenzen. von 5 bis 50 User oder mehr können angebunden werden. VEAM ist keine APP, sondern ein abgeschlossenes Internetportal, das über jeden Webbrowser oder mobiles Endgerät erreicht werden kann.

 

RBN: Herr Lippl, vielen Dank für das Gespräch.

 

www.retail-therapy.eu  lippl@retail-therapy.eu

 

Interview: Philipp Knab

Foto: Projekt Foto / Bildmotiv: Helmut Lippl