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21.08.2020

Seit 2019 CEO der Designagentur F.G. Meier GmbH in Langenzenn

Ausbildung zum Gestalter für visuelles Marketing bei Sport Scheck, sechs Jahre bei Breuninger, weitere sechs Jahre bei Wöhrl als Leiter VM/Deko und schließlich zehn Jahre bei Barthelmess, vom Head of Design bis zum CEO – so lässt sich die berufliche Laufbahn von Markus Xyländer vor seinem Wechsel zur F.G. Maier GmbH im vergangenen Jahr in wenigen Worten zusammenfassen. Als Gesellschafter und CEO ist der 43-jährige nun verantwortlich für das operative Geschäft, die Kundenpflege sowie strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung des Unternehmens mit Sitz im mittelfränkischen Langenzenn. Außerdem fungiert Markus Xyländer nach eigenen Angaben als Ansprechpartner für einige Key Accounts.

Seine Ausbildung zum Gestalter für visuelles Marketing begann der VM-Experte im Jahr 1994 bei Sport Scheck in Nürnberg und blieb dem Unternehmen danach für weitere drei Jahre treu, ehe er als Leiter VM/Deko zu Breuninger wechselte. „Ich habe während meiner gesamten Karriere versucht, mich stets weiterzuentwickeln. Ausbildung, Berufserfahrung, Managementausbildung, Leiter eines Hauses bei Breuninger im Bereich VM, dann bei Wöhrl Leiter der Zentrale für VM und Deko“, fasst Markus Xyländer die einzelnen Schritte seiner Karriere zusammen. Mit dem Wechsel zu Barthelmess vor gut zehn Jahren wagte er schließlich den Sprung in die Industrie, auf die Seite des Lieferanten.

Herausforderungen mit Gelassenheit begegnen

Mit der EuroShop in Düsseldorf zu Beginn des Jahres und der aktuell vorherrschenden Ausnahmesituation im Zusammenhang mit der Corona-Krise wurde der neue CEO der F.G. Meier GmbH gleich mit zwei riesigen Herausforderungen konfrontiert. „Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen“, so lautet Markus Xyländers Antwort auf die Frage nach seinen persönlichen Markenzeichen und es scheint so, als gelte dieses Motto für den gebürtigen Nürnberger auch (oder erst recht)  in Zeiten einer globalen Pandemie: „Ich bin auch während des kompletten Shutdowns jeden Tag in die Agentur gefahren. Daher hatte ich einen relativ normalen Rhythmus und Gott sei Dank bin ich auch gesund durchgekommen“, beschreibt Markus Xyländer seine persönlichen Erfahrungen der letzten Monate. Was die Auswirkungen auf das Unternehmen angeht, so erklärt er: „Geschäftlich haben wir es natürlich im Bereich der Kundenkontakte gemerkt, dass es ruhiger war. Da wir aber von einigen Kunden Jahresaufträge haben, die wir entwickeln und produzieren, hat uns das in der Zeit des Shutdowns sehr gut ausgelastet. Seit einigen Wochen laufen wir aber wieder mit voller Kraft und auch die Projekte, die vor Corona gestartet wurden, gehen weiter. Nur die Zeitspanne für Produktion und Entwicklung ist kürzer, denn der Liefertermin ist der gleiche.“

Das Unternehmen kontinuierlich weiterentwickeln

Bei F.G. Meier blickt man auch in diesen herausfordernden Zeiten optimistisch in die Zukunft. Man will sich, so Markus Xyländer, „weiter zum attraktivsten Unternehmen innerhalb unseres Tätigkeitsbereiches entwickeln – für Partner, Mitarbeiter und Kunden.“ Ein Tätigkeitsbereich, der sich seiner Ansicht nach digital, agil und extrem dynamisch verändere. „Gerade die Zeit während Corona hat uns gezeigt, dass wir in vielen Disziplinen schon sehr weit waren“, bilanziert der Chief Executive Officer.

Im Wettbewerb um die Gunst der Konsumenten, vor allem im Zusammenhang mit der zunehmenden Konkurrenz aus dem Bereich Online-Handel, wird es zukünftig vor allem darauf ankommen, die Kundinnen und Kunden auf emotionaler Ebene anzusprechen. Der erfahrene Visual Merchandiser rät deshalb: „Begeisterung muss geweckt werden. Mehrwert muss generiert werden. Und dafür bietet der Point of Sale die beste Voraussetzung und die passende Bühne. Machen wir einen POE daraus – einen Point of Emotion.“ Xyländer warnt jedoch zugleich davor, die Besucher stationärer Geschäfte mit moderner Technologie zu überfluten: „Es geht auch hier um Mehrwert und Sinnhaftigkeit. Was nützt die beste Technologie, wenn kein Content vorhanden ist. Aus diesem Grund ist immer eine ganzheitliche Beratung unser Ansatz – und dafür, je nach Ausrichtung und Bedarf dann die richtige Technologie im richtigen Maße einzusetzen.“

 

PK