14.10.2021

Yann Bosshammer, Souschef im Zwei-Sterne-Restaurant OPUS V bei engelhorn Mode im Quadrat, erkochte sich beim renommierten Wettbewerb „Koch des Jahres“ einen sensationellen zweiten Platz.

„Ich bin total begeistert“, erzählt Yann Bosshammer. „Die vergangenen Monate waren sehr anstrengend, aber zugleich ein unvergessliches Erlebnis.“ Sehr stolz auf den erfolgreichen Koch ist natürlich auch Fabian Engelhorn, Geschäftsführer von engelhorn: „Das gesamte Engelhornteam hat die Daumen gedrückt. Wir freuen uns sehr, ein solches Talent in unseren Reihen zu haben.“

Seit Januar 2019 bereichert der 28-jährige gebürtige Elsässer, der zuletzt als Chef Saucier in den mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Schwarzwaldstuben gekocht hatte, das Team des OPUS V um Chefkoch Dominik Paul.

„Koch des Jahres“ ist der renommierteste Live-Wettbewerb der Gastronomiebranche für Köche aus allen deutschsprachigen Regionen im In- und Ausland. In drei Vorfinalen traten im März und Juli dieses Jahres je acht Teilnehmer gegeneinander an.

Pro Vorfinale kürte eine Jury zwei Finalisten. Die ausgewählten Talente bekamen eine anspruchsvolle Aufgabe: Sie mussten innerhalb eines Monats ein Drei-Gänge-Menü zusammenstellen, das folgende Zutaten enthalten beziehungsweise bestimmte Kriterien erfüllen musste.

So lautete die Vorgabe für die Vorspeise: vegan, Hülsenfrüchte und Datteln. Für die Hauptspeise galt es, vier Teile vom Kalb, davon zwei Innereien, einzubinden; und das Dessert sollte etwas Cremiges, etwas Eisiges, etwas Fruchtiges, etwas Gebackenes und etwas Warmes als Komponenten zusammenbringen. Dazu gesellte sich eine weitere Herausforderung: Das Menü durfte den Preis von 16 Euro pro Person nicht übersteigen. „Ich habe intensiv getüftelt und ausprobiert, bis ich mein Menü kreiert hatte“, erinnert sich Yann Bosshammer.

Seine Vorspeise setzte sich aus Steinpilzen, Linsen und Datteln zusammen, der Hauptgang bestand aus Kalb, Lauch und Ravigote, das Dessert aus Walnuss, Zwetschgen und Dulcey Valrhona. Rezepte und Fotos musste er einreichen, damit sich die Jury ein erstes Bild machen konnte.

Die Devise für die Zeit bis zum Finale lautet dann: trainieren, trainieren, trainieren. „Ich habe jede freie Minute genutzt, um mich immer weiter zu verbessern“, berichtet Yann Bosshammer. Am Samstag vor dem großen Tag wurden Waren und Equipment in einen Lieferwagen gepackt und dann ging es los nach Köln zur Messe Anuga, den Ort des Finales. „Am Sonntag durften wir zwei Stunden lang Kleinigkeiten vorbereiten, am Montag ging es los“, erzählt der Finalist.

Jede halbe Stunde startete ein Teilnehmer mit der Zubereitung seines Menüs. Fünf Stunden standen insgesamt zur Verfügung. „Es war unglaublich anstrengend, weil natürlich jeder von uns unter einem großen Druck stand“, so der Koch, „und es war gar nicht so einfach, sich zu konzentrieren, bei so vielen Menschen und zahlreichen Kameras um uns herum.“

Der zweite Platz hat den Stress zuvor allerdings mehr als wettgemacht: „Ich bin einfach sehr glücklich und freue mich jetzt wieder darauf, unsere Gäste im OPUS V zu verwöhnen.“

 

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Beitragsfoto: Yann Bosshammer, Koch des Jahres. Foto: engelhorn

HL