L’Osteria Restaurant

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22.07.2021

Die Outletcity Metzingen ist um eine Attraktion reicher: das neue L’Osteria Restaurant in den Enzian Höfen.

Der Mensch lebt keine hundert Jahre, aber macht sich Sorgen um tausend, besagt ein Sprichwort. Dies gilt gerade dann, wenn ein paar Dutzend Eröffnungen pro Jahr zu stemmen sind und man oft nicht weiß, wo einem der Kopf steht.

Alles aus einer Hand

Die FR L’Osteria SE hat deshalb umdasch ins Boot geholt. Als Generalunternehmer nahmen die Store Makers sämtliche Bauaufgaben in die Hand, damit die Markengastronomie sich auf ihre Lieblingsrolle konzentrieren kann, das Gastgeben. Und um das zu tun, was sie am liebsten machen – neue Standorte erschließen. Diesmal in Metzingen, in der einstigen Enzian Seifenfabrik, die jetzt Enzian Höfe heißen.

General Contracting, auf Deutsch: GU, gilt schon in normalen Zeiten als Herausforderung, weil sie dem Kunden die komplexen Bauaufgaben abnimmt und sämtliche Gewerke für ihn koordiniert und steuert.

Ladenbau in Zeiten der Pandemie

In Zeiten der Pandemie wird dieser Rundum-Service, wo es auf die Nähe zum Kunden, kurze Wege und ein perfektes Timing ankommt, erst recht zur Herausforderung. Doch auch die Corona Begleiterscheinungen brachten die Gewerke nicht wirklich aus dem Takt, der anvisierte Eröffnungstermin Anfang Dezember wäre zu halten gewesen, hätte die Politik das Vorhaben nicht noch ausgebremst. So ging die L’Osteria Metzingen im Juni an den Start; es ist der 135. Standort der Markengastronomie, der zudem in Eigenregie geführt wird.

Intensive Zusammenarbeit

Entsprechend intensiv gestaltete sich die Zusammenarbeit. Wie es sich für eine waschechte L‘Osteria gehört, ging es bereits beim Ausbau lebhaft und leidenschaftlich zur Sache. Ob nun die großen Themen zur technischen Gebäudeausrüstung (TGA) geplant wurden, das Farbkonzept oder nur, welche Heizkörper es für den 250 Quadratmeter großen Innenraum sein sollen.

Trotz individuellen Lösungen und Plananpassungen im laufenden Prozess, steuerten die erfahrenen GU-Profis von umdasch mit geschicktem Projektmanagement die Bauausführung und hielten damit die Qualität auf hohem Niveau.

Beispiel Lichtsteuerung: „Alles lässt sich jetzt einzeln beleuchten und dimmen“, erzählt Marco Gösling, Geschäftsführer von umdasch General Contracting, „sogar die Dunstabzugshaube in der Küche.“ Nur dass es keinen Hersteller am Markt gebe, der so etwas im Programm hat, setzt Gösling fort. Am Ende des Tages wurden alle Herausforderungen gemeistert und die eine oder andere Extraschleife hat sich allemal gelohnt.

Die Wohlfühl-L’Osteria

„Die Zusammenarbeit war sehr partnerschaftlich. Wir haben alles offen angesprochen und bei Bedarf schnell telefoniert, statt lange Mails zu schreiben“, sagt Frank Föll, der als Business Development Manager für umdasch das Projekt von Anfang an begleitet hat. „Ich war noch in keiner L’Osteria, in der ich mich nicht wohlgefühlt habe.“

Metzingen ist keine Ausnahme:  lange Sprossenfenster, offene Deckenkonstruktionen mit Betonstützen, die in ihrem ursprünglichen Charme überzeugen, ein beeindruckender Luftraum, loftartig dimensioniert, Sichtbeton, soweit das Auge reicht, und natürlich die berühmten Metrofliesen, Bugholzmöbel und Messingapplikationen, die nicht fehlen dürfen.

Und wer beim 50er- und 60er-Jahre-Chic der Bar ein Déjà-vu zu haben glaubt, steht ein paar Meter weiter vor einer großen Tafel und bestaunt das einzigartige und reich verzierte Deckenelement, das an vergangenen Zeiten erinnert.

Detailverliebt

Auch in Metzingen gilt: In Gestaltungsfragen zeigt sich die L’Osteria detailverliebt wie eh und je. Design ist schließlich Chefsache bei den Oberfranken, und so trägt der jüngste Ableger mit seiner zusätzlich 280 Quadratmeter großen, bewirteten Dachterrasse einmal mehr die Handschrift des Vollblut-Gastronomen und L’Osteria Gründer, Friedemann Findeis.

Und auch die Store Makers von umdasch haben wieder einmal gezeigt, dass das Leben eben doch ein Wunschkonzert ist. Auch wenn es heißt, im Sinne der Customer Journey über sich hinauszuwachsen wie die Oversized-Pizzen über den Tellerrand – der USP einer jeden L’Osteria. So gilt auch in der Outletcity Metzingen: Man kann sich hier zwar satt essen, aber nicht sattsehen.