This post is also available in: EN

14.02.2022

Teamleitung regionales VM/Marketing & Luxus bei Douglas.

„Nach meiner Ausbildung zum Gestalter für visuelles Marketing war ich in der Expansion bei Peek & Cloppenburg im Bereich visuelles Marketing tätig, und danach in dieser Position mitverantwortlich für die Neueröffnungen und Umbauten europaweit“, beschreibt Julian Eßler die ersten Schritte seiner Karriere im Bereich des Visual Merchandisings.

„Anschließend war ich Projektleiter bei Media Saturn und dort zuständig für Neueröffnungen und Optimierungen von MediaMarkt. Im Anschluss startete ich im deutschen Marketing bei Douglas als Projektleiter und habe nun mein eigenes Team, mit dem wir u.a. die Entwicklung aller stationären Marketing-Hauptkampagnen verantworten.“

Teamleiter regionales VM bei Douglas

Als Teamleiter regionales VM/Marketing & Luxus bei Douglas kümmert sich Julian Eßler mittlerweile zusammen mit seinem Team um die Erstellung aller Marketingmaterialien für den PoS. „Wir betreuen mit Deutschland den größten Markt mit ca. 350 Filialen“, erklärt er und fügt hinzu: „Zu unserem Verantwortungsbereich gehören die saisonalen Hauptkampagnen wie Weihnachten, Muttertag und Ostern, aber auch viele individuelle Store-Konzepte. Wir setzen uns jedes Jahr das Ziel, die Umsetzungen zu optimieren und immer erfolgreichere Konzepte zu lancieren.“ Dabei baue Julian Eßler nach eigener Aussage auf ein „junges Team, das mit kreativen Vorschlägen eine eigene Handschrift in die Konzepte der Stores bringen möchte.

Das Projekt „Douglas x Mary Lennox“

Das aktuelle Projekt „Douglas x Mary Lennox“ bezeichnet der VM-Experte als seine bis dato größte Herausforderung, da es so eine Zusammenarbeit und ein derartiges Konzept im Bereich VM bisher noch nicht gegeben habe. „Von den ersten Ideenscribbles über unzählige Präsentationen, Anpassungen und Optimierungen des Konzeptes, bis hin zur Vertragsformulierung, Bemusterung und Umsetzung war dieses Projekt in jeglicher Hinsicht extrem intensiv“, fasst der gelernte Gestalter für visuelles Marketing zusammen, ehe er zufrieden bilanziert: „Der ganze Aufwand hat sich aber mehr als gelohnt.“ (wir berichteten bereits auf RBN am 18.1.22).

Die Corona-Pandemie

Was die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen anbelangt, so sieht sich Julian Eßler selbst „in einer sehr privilegierten Situation“, auch wenn die vergangenen beiden Jahre für ihn, für sein Team und natürlich für das Unternehmen Douglas eine große Herausforderung waren, und es viele neue Themen zu bewältigen galt: „Während des Lockdowns wussten wir oft nicht, ob die Kampagnen, die wir erstellten, anschließend überhaupt stationär gespielt werden können. Hinzu kamen ganz neue Anforderungen, wie beispielsweise die Entwicklung einer ´Reopening-Kampagne´ oder die Entwicklung einer Lösung zur attraktiven Kommunikation der Corona-Maßnahmen. Gleichzeitig haben wir uns natürlich bemüht, die digitalen Services und unseren Online-Shop zu pushen.“

Ein Credo auf den stationären Handel

Trotz der derzeitigen Schwierigkeiten zweifelt der erfahrene Kreative nicht an der Zukunftsfähigkeit des stationären Handels: „Ich bin davon überzeugt, dass es den stationären Handel immer geben wird. Wie erfolgreich der jeweilige Einzelhändler letztlich ist, wird stark von der aktuellen Weichenstellung abhängen. Daher ist es spannend, sich schon jetzt die Frage zu stellen, wie in fünf bis zehn Jahren eine Art ´Store der Zukunft´ aussehen kann. Wir arbeiten mit Nachdruck daran, Erlebniswelten statt lediglich Einkaufsläden zu schaffen.“

Auf seine persönlichen Zukunftspläne angesprochen erklärt Julian Eßler, dass es sein Ziel sei, weiterhin Konzepte zu entwickeln, die es so vorher noch nicht gegeben habe. „Es ist extrem herausfordernd, neue Ideen zu entwickeln, die man selber als besser und erstrebenswerter als die vorherigen bewertet. Wenn man so eine Idee gefunden hat und sie im Entwicklungsprozess immer mehr Form annimmt, ist dies die größte Motivation. Ich freue mich darauf, in meiner Karriere noch an vielen solchen Ideen und Projekten arbeiten zu können.“

Künftige Gestaltungstrends

Was zukünftige Gestaltungstrends angeht, so outet sich der Teamleiter VM/Marketing & Luxus als ein Fan analoger Gestaltungen und Konzepte. „Natürlich denke ich, dass zukünftig eine spannende Kombination von analogen und digitalen Elementen sehr interessant sein kann. Dennoch hoffe ich, dass Marken sich weiterhin bemühen werden, eindrucksvolle analoge Konzepte zu entwickeln. Stationär sollten die Konzepte aufwendig und einzigartig sein, um einen Besuch der Stores zu einem Erlebnis zu machen, das online einfach nicht mit der gleichen Emotionalisierung möglich ist.“

Ausbildung bei Douglas

Um diesbezüglich für eine solide Basis und für kompetenten Nachwuchs im Bereich des Visual Merchandisings zu sorgen, werden bei Douglas auch Gestalterinnen und Gestalter für visuelles Marketing ausgebildet. Bereits in den nächsten Wochen wird das Unternehmen die Stellen für den Ausbildungsstart 2022 ausschreiben. Julian Eßler rührt dafür abschließend schon einmal kräftig die Werbetrommel: „Die Ausbildung bei uns ist wirklich extrem interessant, da die Auszubildenden nicht nur an der praktischen Umsetzung im Store, sondern auch an der konzeptionellen Entwicklung mit sehr viel Eigenverantwortung beteiligt sind.“

 

www.douglas.de

Foto: Douglas

HL